Podologie Weissberg

med. Fusspflege

Wissenswertes über Podologie

 

Der Begriff Podologie kommt aus dem griechischen, von podos = Fuss und                      logos = Lehre, Kunde, Wissenschaft.  

 

Fusspflege ist nicht gleich Fusspflege. Hier eine kurze Übersicht über die wesentlichen Unterschiedsmerkmale der beiden Berufsgruppen:  

Kompetenzen
 
Med. Fusspflege / Podologie



Kosmetische Fusspflege

Ausbildung

3 jährige Vollzeit Berufslehre

ca. 20 Tage oder je nach Kursangebot

Abschluss

Podologin/Podologe mit eidgenös-
sischem Fähigkeitszeugnis EFZ


Dipl. Fusspflegerin

Gesetzliche Auflagen

Die kant. Gesundheitsdirektion
erteilt eine Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung


nicht bewiligungspflichtig
Kompetenzbereich

Therapeutische und rehabilitie-
rende Behandlung am kranken
Fuss.


Vorbeugende, aufbauende und
pflegende Massnahmen für den gesunden Fuss.


Praxis:

Die schmerzhaften und problematischen Stellen werden nachhaltig entlastet:

z.B.  Behandlung von eingewachsenen Nägeln, Hühneraugen, Verhornungen, Nagelpilzen etc.

Diabetespatienten

Spezialgebiete:


Nagelprothetik, Nagelspangentechnik


Dekorative und pflegende   Massnahmen am gesunden Fuss

 

 

 

 

 

Übersicht über Geräte und Instrumente 

 

Verpacktes, sterilisiertes Instrumentenset 

 

 

 

 

Arbeitsinstrumente

 

 

 

 

   

Schleifinstrumente 

 

 

 

 

 

 

 

Sterilisation

 

Desinfektionswanne

Die Instrumente werden sofort nach Gebrauch zur Vorreinigung in einer Speziallösung in die Desinfektionswanne gelegt.


 

Ultraschallgerät

Die Ultraschallreinigung ist schneller, gründlicher und sicherer als jede andere Reini- gungsmethode. Was mit Bürsten, Dampf oder Einweichen zu wenig greift, ist mit der modernen Ultraschalltechnik kein Problem. Dabei wird Schall mit hoher Frequenz
durch eine Reingungsflüssigkeit geleitet. In dieser Flüssigkeit entwickeln sich durch
den Ultraschall abwechselnd hohe und niedrige Druckwellen, wodurch Millionen mikro- skopisch kleiner Unterdruckbläschen entstehen. Diese fallen sofort wieder zusammen. Dadurch wird die Energie frei, die mechanisches Bürsten um ein vielfaches übertrifft.
Die sogenannte Kavitation beschleunigt den Abbau von Schmutzpartikeln und bringt zugleich die Flüssigkeit in aktiven Kontakt mit dem zu reinigenden Objekt.

Nach jedem Patienten wird das gesamte gebrauchte Instrumentenset gereinigt, desinfi- ziert (Ultraschall), gespült und getrocknet in Folie verpackt. Die Sterilisation erfolgt in
der Regel bei feuchter Hitze in
Geräten namens Autoklaven.
 

Was ist ein Autoklav?

Der Autoklav ist ein häufig verwendetes Gerät in Spitälern, Laboratorien sowie auch
in der Podologie. Im Wesentlichen ist ein Autoklav ein einem Dampfkochtopf ähnli-
cher Container, in welchem das Material dank zunehmendem Druck bei Temperaturen oberhalb der Siedetemperatur des Wassers sterilisiert wird.

 

Funktionsprinzip des Autoklaven

Der komplette Prozess der Sterilisation im Autoklaven besteht aus mehreren Phasen:

  1. Entlüftungsphase: Während der Heizwiderstand das Wasser am Boden des Kessels erhitzt, bildet sich Dampf, der die Luft durch das geöffnete Entlüftungsventil ver-
    drängt. Diese Phase endet, wenn die Sterilisierungstemperatur erreicht wird.
    (ca. 135° C)
  2. Sterilisationsphase: Sobald das Entlüftungsventil geschlossen und die zuvor gewählte Sterilisations-Temperatur erreicht ist, beginnt der Sterilisations-Prozess.
  3. Entladephase: Wenn der Sterilisations-Prozess beendet ist, hört der Heizprozess auf und damit die Dampferzeugung. Druck und Temperatur im Kessel beginnen allmählich zu sinken.